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Bistum Osnabrück 29.12.08 Seite drucken

Bischof Bode erhält "Justus-Möser-Medaille"

© Bistum Osnabrück
Bischof Franz-Josef Bode vor dem Möser-Denkmal in Osnabrück.

Auszeichnung der Stadt Osnabrück wird am 2. Januar verliehen

Osnabrück - Der Osnabrücker Bischof Franz-Josef Bode erhält am 2. Januar die "Justus-Möser-Medaille". Es ist die höchste Auszeichnung, die von der Stadt Osnabrück vergeben wird.

Mit der Auszeichnung sollen die Verdienste gewürdigt werden, die sich Bode unter anderem durch seinen Einsatz für die Ökumene und den interreligiösen Dialog erworben hat. Die Auszeichnung wird am so genannten Handgiftentag, am ersten Werktag des Jahres, im historischen Friedenssaal des Osnabrücker Rathauses verliehen.

Bode (57) stammt gebürtig aus Paderborn und ist seit 13 Jahren Bischof von Osnabrück. Er ist der 37. Träger der Möser-Medaille, die an Persönlichkeiten oder Institutionen verliehen wird, die sich im Sinne Mösers "in hervorragender Weise um das öffentliche Wohl verdient gemacht haben".

Zu den bekanntesten Trägern der Auszeichnung gehören der frühere Bundespräsident Theodor Heuss und der Schriftsteller Erich-Maria Remarque. Die Medaille ist nach dem in Osnabrück geborenen Juristen, Staatsmann, Literaten und Historiker Justus Möser (1720-1794) benannt und wurde anlässlich dessen 150. Todestag im Jahr 1944 erstmals vergeben.

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