Aachen/Heinsberg - Das Bistum Aachen hat in der Region Heinsberg einen neuen Arbeitsschwerpunkt "Pastoral in der Arbeitswelt" eingerichtet. Ziel sei es, Arbeitnehmer und Arbeitslose zu beraten, wie die Pressestelle des Bistums am Mittwoch mitteilte. Es gehe darum, "im Sinne des II. Vatikanischen Konzils Freude und Hoffnung, Trauer und Angst der Menschen von heute, besonders der Armen und Bedrängten aller Art zu teilen und solidarisch mit zu tragen".
Pastoralreferent Johannes Eschweiler verantwortet den neuen Arbeitsschwerpunkt. Nach seinen Worten will er Kontakt zu Betrieben, den dort beschäftigten Arbeitnehmern, Betriebsräten, der dort vertretenen Gewerkschaft, der Betriebsleitung suchen. "Regelmäßige Besuche in Betrieben und regelmäßige Gespräche mit den Arbeitgeberorganisationen, dem Handwerk und den Gewerkschaften schaffen eine Basis des Vertrauens, auf der dann auch im Konfliktfall aufgebaut werden kann." Die Sorge gelte auch den Arbeitslosen, so Eschweiler. Eine "Pastoral in der Arbeitswelt" nehme teil an den Auseinandersetzungen um gerechte Verteilung von Arbeit und Einkommen.
Wie das Bistum mitteilt, soll es in den Regionen Krefeld, Mönchengladbach sowie Aachen-Stadt und -Land ebenfalls neue Arbeitsstellen mit dem Schwerpunkt Arbeitswelt geben. (bil)