| Pressemeldung | Nr. 018

Kardinal Marx würdigt Metropolit Augoustinos

Dank für das ökumenische Zeugnis aus christlicher Überzeugung

Der Metropolit der Griechisch-Orthodoxen Kirche von Deutschland, Augoustinos Labardakis, wird heute 80 Jahre alt. Aus diesem Anlass würdigt der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, die ökumenischen Verdienste von Metropolit Augoustinos. „Die katholische Kirche in Deutschland ist Ihnen dankbar für Ihren aufopferungsvollen Dienst und das aus christlicher Überzeugung gelebte ökumenische Zeugnis, das Sie geben. Ich danke Ihnen für die guten Beziehungen, unseren brüderlichen Austausch und das offene Wort, das wir pflegen“, schreibt Kardinal Marx in einem Glückwunschbrief.

Metropolit Augoustinos kenne Deutschland schon seit jungen Jahren. Seit über drei Jahrzehnten leite er die Metropolie, um deren Aufbau und Organisation er sich verdient gemacht habe. Auch sei es ein besonderes Anliegen von Metropolit Augoustinos, sich für die Integration der in Deutschland lebenden orthodoxen Christen einzusetzen. Kardinal Marx würdigt den Einsatz von Metropolit Augoustinos für die Förderung der Beziehungen zwischen den christlichen Kirchen. „Ihr Herzensanliegen ist der Dialog sowohl mit der Deutschen Bischofskonferenz, als auch mit der Evangelischen Kirche in Deutschland.“ In der Gemeinsamen Kommission der Griechisch-Orthodoxen Metropolie von Deutschland und der Deutschen Bischofskonferenz pflege Augoustinos das theologische Gespräch und baue ökumenische Brücken. Seitdem er mit der Gründung der Orthodoxen Bischofskonferenz in Deutschland 2010 den Vorsitz übernommen habe, stehe Augoustinos mehr als schon zuvor in der Verantwortung, die Einheit der Orthodoxen Kirche in Deutschland zu stärken.

Kardinal Marx schreibt in seinem Glückwunschbrief weiter: „Die Deutsche Bischofskonferenz dankt Ihnen für Ihren Einsatz. Wir schätzen uns glücklich, in Ihnen nicht nur einen Verfechter der Ökumene zu sehen, sondern auch eine Persönlichkeit, die die Stimme der orthodoxen Christen zu Gehör in unserem Land bringt.“